{"id":3543,"date":"2026-10-08T10:56:28","date_gmt":"2026-10-08T08:56:28","guid":{"rendered":"https:\/\/eno.team\/start\/?p=3543"},"modified":"2026-10-12T11:01:15","modified_gmt":"2026-10-12T09:01:15","slug":"pro-material-lausitz-starke-projekte-in-der-lausitz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eno.team\/start\/pro-material-lausitz-starke-projekte-in-der-lausitz\/","title":{"rendered":"Pro Material Lausitz \u2013 STARKe Projekte in der Lausitz"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Rahmen der Veranstaltung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei \u201eSTARKe Projekte in der Lausitz \u2013 aus der Region, f\u00fcr die Region\u201c handelt es sich um das j\u00e4hrliche Netzwerktreffen der Vorhaben, die aus dem Bundesprogramm STARK (\u201eSt\u00e4rkung der Transformationsdynamik und Aufbruch in den Revieren und an den Kohlekraftwerkstandorten\u201c) gef\u00f6rdert werden. Die Veranstaltung fand im Jahr 2026 zum vierten Mal statt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">An der Veranstaltung nahmen rund 300 Personen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Verb\u00e4nden und Zivilgesellschaft teil, sie wurde erstmals von den L\u00e4ndern Brandenburg und Sachsen gemeinsam im BASF-Kulturhaus in Schwarzheide ausgerichtet. Die Zahl der Teilnehmenden hat sich nahezu verdoppelt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Veranstalter waren die Wirtschaftsregion Lausitz GmbH (WRL) und das S\u00e4chsische Staatsministerium f\u00fcr Infrastruktur und Landesentwicklung (SMIL). Die Einladung wurde von Dr. Klaus Freytag, dem Beauftragten des brandenburgischen Ministerpr\u00e4sidenten f\u00fcr die Lausitz, sowie von J\u00f6rg Huntemann, Abteilungsleiter Strukturentwicklung im SMIL, ausgesprochen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aus Sicht des Projekts diente die Teilnahme in erster Linie dazu, die additive Fertigung im Werkzeug- und Formenbau als konkreten Beitrag zum Strukturwandel der Lausitz sichtbar zu machen. Zugleich bot der Industriestandort Schwarzheide einen geeigneten Rahmen, um mit F\u00f6rdermittelgebern, anderen Projekttr\u00e4gern und Unternehmen aus beiden L\u00e4ndern in einen fachlichen Austausch zu treten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Programmablauf<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Veranstaltung begann um 13:00 Uhr mit einem informellen Get-together. Der offizielle Teil wurde um 14:00 Uhr durch Anne Francken, kaufm\u00e4nnische Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin und Arbeitsdirektorin der BASF InfraService &amp; Solutions Lausitz GmbH, er\u00f6ffnet. Im Anschluss sprachen Dr. Mandy Pastohr als Pr\u00e4sidentin des Bundesamtes f\u00fcr Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), Ministerin Kathrin Schneider als Chefin der Staatskanzlei des Landes Brandenburg sowie Staatssekret\u00e4r S\u00f6ren Trillenberg vom SMIL Gru\u00dfworte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um 14:40 Uhr folgte die feierliche \u00dcbergabe der F\u00f6rderbescheide. Ab 15:00 Uhr stellten ausgew\u00e4hlte Projekttr\u00e4ger aus Sachsen und Brandenburg ihre Vorhaben in Kurzvortr\u00e4gen vor, die von den drei Ehreng\u00e4sten kommentiert wurden. Um 16:00 Uhr er\u00f6ffnete Dr. Pastohr die Ausstellung \u201eSTARKe Projekte \u201c, an die sich ein Rundgang mit Gelegenheit zum Austausch anschloss. Nach einem Kulturbeitrag ab 17:00 Uhr endete die Veranstaltung um 19:00 Uhr.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr die ausstellenden Projekte, darunter Pro Material Lausitz, war insbesondere das Zeitfenster ab 16:00 Uhr von Bedeutung, da die Aufmerksamkeit der Teilnehmenden in dieser Phase gezielt auf die Projektst\u00e4nde gelenkt wurde.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Inhaltliche Schwerpunkte<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als \u00fcbergreifende Botschaft der Veranstaltung l\u00e4sst sich festhalten, dass der Strukturwandel in der Lausitz nach Auffassung der beteiligten Institutionen nur im Zusammenwirken der regionalen Akteure gelingen kann und an tats\u00e4chlichen Bedarfen der Region ausgerichtet sein muss.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Rahmen der Bescheid\u00fcbergabe erhielten vier Vorhaben neue F\u00f6rderzusagen. Hierzu z\u00e4hlten die Gesch\u00e4ftsstelle des NET Zero Valley Lausitz, das Projekt \u201eUNESCO 5 \u2013 Die Lausitzer UNESCO-St\u00e4tten als Perlen einer nachhaltigen Entwicklung in der Lausitz\u201c, das Smart Mobility Lab der Technischen Universit\u00e4t Dresden sowie das Projekt \u201eTRAIL \u2013 Transfer und Innovationen f\u00fcr die Lausitz\u201c. Das Smart Mobility Lab wird nach Angaben der TU Dresden \u00fcber einen Zeitraum von vier Jahren mit mehr als 5,8 Millionen Euro gef\u00f6rdert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In den Kurzvortr\u00e4gen wurden unter anderem Vorhaben zur W\u00e4rmetransformation in Spremberg, Hoyerswerda und Wei\u00dfwasser, zur Entwicklung des Net Zero Valley Lausitz, zum geplanten Einstein-Teleskop, zur touristischen Entwicklung des Lausitzer Seenlandes sowie das Projekt \u201eJugend bewegt Regionen\u201c vorgestellt. Die Auswahl verdeutlicht die thematische Breite des Programms, die von Energie- und W\u00e4rmeversorgung \u00fcber Forschungsinfrastruktur bis zu Tourismus und Jugendbeteiligung reicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Pr\u00e4sidentin des BAFA hob in ihrem Gru\u00dfwort hervor, dass diese Breite bewusst gew\u00e4hlt sei, um den unterschiedlichen Bedarfen der Regionen gerecht zu werden. Ministerin Schneider betonte, dass die gef\u00f6rderten Vorhaben auf reale Bedarfe reagieren und wirtschaftliche Chancen er\u00f6ffnen sollen. Staatssekret\u00e4r Trillenberg charakterisierte STARK als Programm, das nicht nur Einzelvorhaben finanziere, sondern die Voraussetzungen daf\u00fcr schaffe, dass aus vielf\u00e4ltigen Ideen tragf\u00e4hige Entwicklungen entstehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach den im Rahmen der Veranstaltung ver\u00f6ffentlichten Zahlen wurden in der brandenburgischen Lausitz bislang 59 STARK-Projekte mit einem Gesamtvolumen von 180,6 Millionen Euro bewilligt. Im s\u00e4chsischen Teil des Lausitzer Reviers belaufen sich die Bewilligungen auf 93 Projekte mit insgesamt 146 Millionen Euro.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr Pro Material Lausitz sind diese Aussagen insofern relevant, als die Leitlinien der Wirtschaftsregion Lausitz von STARK-Projekten messbare Ergebnisse, eine \u00fcber einzelne Kommunen hinausgehende regionale Wirkung und tragf\u00e4hige Partnerschaften verlangen. An diesen Kriterien wird sich auch die Bewertung des Projekts in seiner Abschlussphase orientieren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Pr\u00e4sentation des Projekts Pro Material Lausitz<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Pro Material Lausitz pr\u00e4sentierte sich im Rahmen der Projektausstellung, die ab 16:00 Uhr den zentralen Ort f\u00fcr Rundgang und fachlichen Austausch bildete. Das Projekt verfolgt das Ziel, Werkstoff-, Design- und Prozessl\u00f6sungen der additiven Fertigung in den Werkzeug- und Formenbau der Lausitz zu \u00fcberf\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Inhaltlich stand am Stand die Frage im Vordergrund, welche Ergebnisse bereits erzielt werden konnten. Mit \u00fcber <strong>500 angesprochenen Firmen<\/strong>, \u00fcber <strong>80 Firmenberatungen<\/strong>, <strong>15 Workshop\u00b4s<\/strong>, \u00fcber <strong>50 Lerninahlten<\/strong>, <strong>5 initiiereten F&amp;E<\/strong> Antr\u00e4gen und <strong>2 Demonstratoren<\/strong>, ist Pro Material Lausitz auf einem erfolgreichen Weg. Dar\u00fcber hinaus wurde der transferorientierte Ansatz des Projekts erl\u00e4utert, der Erprobung, Workshops und die Begleitung von Unternehmen bei der Implementierung umfasst. Als Perspektive \u00fcber die Projektlaufzeit hinaus wurde das aus dem Vorhaben hervorgegangene \u00d6kosystem <a href=\"https:\/\/manufacturing-consortium.org\/mc\/our-projects\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Manufacturing Consortium<\/a> vorgestellt und live vor Ort gedruckt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit dabei waren Dr. Udo Krause (IFW), Prof. Dr.-Ing. Sebastian Scholz (IWU), Dr. Olga Shuleshova (IFW), Dipl.-Wirtsch.-Ing. (BA) Stephan Skiba (HSZG), M.A. Nikhil Maniyanthotil (HSZG) und die Koordinatoren Nadja Busch und Marco Neumann.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" data-id=\"3544\" src=\"https:\/\/eno.team\/start\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/IMG_20261008_131041-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3544\" srcset=\"https:\/\/eno.team\/start\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/IMG_20261008_131041-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/eno.team\/start\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/IMG_20261008_131041-300x225.jpg 300w, https:\/\/eno.team\/start\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/IMG_20261008_131041-768x576.jpg 768w, https:\/\/eno.team\/start\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/IMG_20261008_131041-1536x1152.jpg 1536w, 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